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cad Schrift am Bau
Über die Form von Texten habe ich mich hier schon mehrfach ausgelassen. Aber was ist mit den Inhalten?

So wie die Geschäftskorrespondenz im Wandel ist ,

>>Verbleiben wir mit freundl..... bla bla bla<<,

sollte auch über Texte in Zeichnungen und auf Hauswänden nachgedacht werden.

Bei meinem letzten Besuch bei der Rheinbraun wurde ich mit folgenden Worten willkommen geheißen:

>>Wer hier falsch parkt wird abgeschleppt<<

Voll krass eh !

Ein netter Empfang für jeden Gast. Wer nicht zu uns will, soll sich vom Acker machen. So die Aussage in Kurzform.

Aber es geht auch anders. In der Ausgabe 10-01 der Zeitschrift Page fand ich einen interessanten Artikel über das Beschriften von Hauswänden. Hier eine gekürzte Passage:

 

cad Words on Walls
Seit der Steinzeit bemalen oder beschreiben Menschen Wände. Heutzutage dienen sie meist als Untergrund für politische und kommerzielle Botschaften oder für den kreativen Output von Graffiti-Künstlern. In Weimar kam jetzt eine schöngeistige Note hinzu

Zu sehen gibt‘s in Weimar eigentlich genug. Nicht umsonst pilgern jedes Jahr zigtausende von Besuchern in die thüringische Stadt, die vor zwei Jahren Kulturhauptstadt Europas war.
Der aus Kanada stammende jay Rutherford, Professor für visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar,fügte nun noch eine Reihe von Sehenswürdigkeiten hinzu, indem er diverse Gebäude in der Innenstadt mit Zitaten von Schriftstellern, Philosophen und Künstlern versehen ließ.

“Words on the Wall“ heißt das Projekt, das die Vorübergehenden zum Nachdenken anregen soll. Im Gegensatz zu additiven Bannern oder Postern sieht er sie als integrativen Bestandteil des jeweiligen Gebäudes.
Inspiriert zu diesem Projekt hat Jay Rutherford eine uralte Hausbeschriftung - die Wand des inzwischen renovierten Gebäudes ziert jetzt eines der „Words on the Wall“-Zitate. Die Auswahl traf er nach folgenden Kriterien: „Die Zeilen sollten einen gewissen Unterhaltungswert haben, nicht zu bekannt, aber keinesfalls unverständlich sein. Bei den Autoren handelt es sich meist um berühmte Leute.“

Die typograflsche Gestaltung der Zitate nahm Jay Rutherford in Illustrator, Dimensions und Photoshop vor, die Ergebnisse gab er dann auf einem Tintenstrahldrucker aus. Anhand dieser Prints legte er, wiederum in Illustrator, die Outlines an, die den Fassadenmalern als Vorlage dienten.
Auf die Hauswände gelangten die Zitate ganz traditionell: mittels echter Farbe und Pinsel sowie Hebebühnen

 

 

 

Vorher

Nachher

 

   

 

Vieleicht waren diese Zeilen eine Anregung für Sie. Getreu dem Motto eines großen deutschen Baumarktes >>Es gibt immer etwas zu tun<< , durchforsten Sie Ihre Briefe nach Floskeln und ich denke über die Texte in meinen Zeichnungen nach.

 

Ein 12 er Pack bester Dinge für Sie

Ihr treu ergebener untertänigster ....

Wolfgang Krapohl

PS. Wetter zu schlecht ? Besuchen Sie meine Frau in Südfrankreich. Untere Reihe neben Papagei.
Und natürlich nette Grüße an die Wirtin und bitte auf die Wandmalereien achten.

Südfrankreich

 

 

 

 

 

 

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